Progressive Self Defence System


Herzlich Willkommen beim Progressive Self Defence System!

Es freut mich, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Vorab erst einmal das Progressive Self Defence System war in erster Linie mein eigener und ganz persönlicher Weg, die Martial Arts zu denken, zu leben, zu fühlen, zu vermitteln und zu unterrichten.

Progressive Self Defence System ist also vielmehr mein ganz persönliches Konzept, meine Fähigkeiten und die meiner Schüler zu trainieren und weiterzuentwickeln. Es ist nichts neues, da ich nichts neu erfinden musste und es ist auch kein Stil und schon gar kein Verband der sich dahinter verbirgt.

Die immer größer werdende Interessentengemeinde und deren Wunsch nach einer Struktur – sprich einer Ausbildungskonzeption – zwang mich zum Umdenken und Erarbeiten eines Unterrichts- und Ausbildungsprogramms. Dieses wurde bereits 1996 fertiggestellt.

Das Interesse am Progressive Self Defence System ist sehr groß. Auch die Ausbildungsreihe zum Progressive Self Defence System Fachübungsleiter und /oder Trainer C bzw. B Lizenz war ein voller Erfolg, wobei auch hier nach meiner Maxime „Qualität statt Quantität“ ausgebildet wird. Dies hat sich in der Vergangenheit bewährt.

Warum eine eigene Ausbildungskonzeption?
Seit 1974 betreibe ich nun Martial Arts und in der gesamten Zeit wurde mir eines bewusst – Menschen streiten gerne! Egal wo auch immer ich hingekommen bin oder Mitglied wurde, es drehte sich alles nur um Macht und Geld. Meist waren es einige wenige s.g. Funktionäre die das Schiff steuerten. Angeblich immer im Interesse der Sportler! Dem halte ich entgegen, dass die meisten Stile sehr schnell anfingen sich selbst zu kastrieren – aus ursprünglichen Selbstverteidigungsarten wurden meist Sportarten zum sportlich fairen Vergleich unter Anwendung von Regelwerken. Damit lässt sich gut Geld verdienen, wenn man es geschickt einfädelt. Beispiele hierfür gibt es genug, siehe u.a. Boxveranstaltungen.

Andere wiederum kreierten aus den alten Systemen neue Systeme, denen sie ihren Namen aufdrückten um sich selbst ein Denkmal zu setzen. Altes bekommt einen neuen Namen verpasst und wird auf den Markt geschmissen – relativ simple Konzeption. Und dann gab es noch den Schlag von Menschen, die ihre Lehrer und deren Vorgaben vergöttern und seit ggf. Jahrzehnten (jetzt wird die erste Hälfte sagen uns gibt’s schon seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden in dieser Form – Glaubt, was Ihr glauben wollt!) an den Veränderungen die die Zeit mit sich brachte vorbei lebten.

Grundsätzlich habe ich nichts gegen einen sportlichen Vergleich, Geld zu verdienen, Traditionen zu bewahren oder geldgeilen und verstaubten Denkmälern zu huldigen, doch hat dies oftmals mit dem Kampf auf der Strasse nichts mehr zu tun. Mein Gedanke war, eine Lehrmethode zu kreieren, die die Selbstverteidigung/Straßenkampf in den Vordergrund stellt die für die Aktiven „lebt“ und deren Wünsche respektiert und sie mit in ihre Konzeption einfließen lässt die offen ist für neues die Wandlungen und Änderungen zulässt die keine starren Strukturen aufweist die nicht dem Selbstzweck (z.B. Selbstbeweihräucherung, Millionen schaufeln, Menschen verdummen usw.) dient die sich an der Realität orientiert die jedem zugänglich ist (eine kleine Einschränkungen will ich nicht verheimlichen – Polizeiliches Führungszeugnis sollte einwandfrei sein) die fern ist von Gürtel- und Urkundengeilheit die nicht von den geheimsten der geheimen Techniken, die nur den „Großmeistern“ zustehen getragen wird die nicht den Prägestempel trägt „Wir sind die Besten und haben die einzig wahre Lösung des Problems parat! Zusammenarbeit, Kooperation, Kommunikation, Weiterentwicklung, Ausbildung, miteinander und füreinander, rationell und effektiv, ökonomisch, verbindend, ohne Beschränkungen und ohne großangelegte, zeitraubende und teure Bürokratie – das alles ist das Progressive Self Defence System.

Ich bin froh, dass wir es geschafft haben mit so vielen unterschiedlichen Verbänden, Vereinen und auch Referenten Kooperationen eingegangen zu sein. Beide Seiten konnten bisher von dieser Konstellation profitieren.

Auf den folgenden Seiten finden Sie noch mehr Hintergrundinformationen zum Progressive Self Defence System, unseren Freunden und Partnern.

Für Informationen steht Ihnen unsere Geschäftsstelle zur Verfügung:

Progressive Self Defence System
Geschäftsstelle WMAT e.V.
Michael Kann


Sankt Sebastian Str. 3
91336 Heroldsbach

Tel.: +49 (9190) 99 78 82
warriors@t-online.de

Jetzt wünsche ich Ihnen erst einmal viel Spaß beim lesen und ein erfolgreiches Training!

Ihr
Michael Kann


Ausbildungsangebot

Jeder Progressive Self Defence System Ausbilder muss sich über die Teilnahme an einer Basicinstructor, Full Instructor, Master Instructor Ausbildung mit Abschlussprüfung qualifizieren. Dabei werden die Ausbilder gründlich auf ihre spätere Aufgabe vorbereitet. Die Qualifikation eines Progressive Self Defence System Ausbilder liegt über dem Branchendurchschnitt, dies wird durch viele mit uns kooperierende Verbände und Institutionen bestätigt.

Ständige Weiterbildung und Weiterentwicklung ist für einen Progressive Self Defence System Ausbilder eine Verpflichtung und somit der wichtigste Faktor für die Zukunft des Progressive Self Defence System.

Stillstand heißt Tod!

Wer nichts mehr dazulernen will, hat beim Progressive Self Defence System nichts verloren! Unsere Mitglieder sind dazu angehalten Externe Lehrgänge zu besuchen, um eine stetige Weiterentwicklung auch des Progressive Self Defence System zu gewährleisten! Nur wer bereit ist sich weiterzuentwickeln kann in dieser sich stetig ändernden Welt bestehen!

Zudem bieten wir Ausbildungen u.a. in den Bereichen Fitness, Kickboxing, Jiu-Jitsu, Muay Thai, Mixed Martial Arts, Grappling an. Dies teilweise über Kooperationspartner.

Ein Progressive Self Defence System Ausbilder hat genug Freiräume um kreativ zu sein und seine eigenen Vorstellungen mit einzubringen. Es werden die persönlichen Stärken gefördert!

Ein kooperativer Führungsstil, Delegation von Verantwortung und ein umfangreiches Fachwissen durch eine fundierte Ausbildung zeichnen einen Progressive Self Defence System Ausbilder aus.

Das Bundesausbildungszentrum steht Ihnen über die gesamte Ausbildungszeit mit kompetenten Rat zur Seite und die Lehrer und Ausbilder des Progressive Self Defence System helfen Ihnen gerne weiter.


Progressive Self Defence System Ausbildungsreihe

Das Progressive Self Defence System bietet Ihnen die Möglichkeit Ihr Hobby zum Beruf zu machen. Unser spezielles Ausbildungskonzept wurde dafür entwickelt Interessierten und offenen Menschen eine attraktive Zukunftsperspektive zu geben.

Die Ausbildung im Progressive Self Defence System setzt sich aus verschiedenen Bausteinen und speziellen Seminaren zusammen. Dadurch wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, stufenweise und ohne zeitliche Begrenzung Ihr Ziel zu erreichen.

Vom qualifizierten Progressive Self Defence System Basicinstructor bis zum Master Instructor ist alles möglich.

Im Progressive Self Defence System Bundesausbildungszentrum können Sie das Progressive Self Defence System erlernen und an den verschiedenen Veranstaltungen, Kursen, Seminaren und Workshops teilnehmen. Sie haben die Möglichkeit, anschließend den Lernstoff in Ihrer gewohnten Umgebung (Sportschule, Studio, Verein usw.) zu trainieren, um dann die jeweiligen Prüfungen zu absolvieren.

Wichtig:

Die Inhalte und der zeitliche Umfang können bei Bedarf variieren, dies liegt im ermessen der Seminarleitung/Referenten.

Schulungsmaterial und Equipment, Benötigte Bücher, Schreibmaterial oder sonstige Unterlagen sind kostenpflichtig. Das für die Ausbildung notwendige persönliche Equipment (lt. Ausschreibung), wie beispielsweise Stöcke, Messer, Zahnschutz, Tiefenschutz usw. muss vom Teilnehmer selbst mitgebracht werden und wird nicht gestellt. Das Equipment kann aber auch durch den Veranstalter, gegen Vorauskasse bei rechtzeitiger Bestellung besorgt werden.


Informationen zu den Ausbildungen

Die Inhalte der jeweiligen Ausbildungen:

  • PSDS Basicinstructor = Einführung in die Geschichte der Kampfkünste/PSDS, Sportorganisatorischer und verwaltender Bereich (Rechtliches wie Jugendschutz, Aufsichtspflicht und so weiter), Lehrbefähigung (Einführung in die Trainingslehre), Einführung in die Leistungsdiagnostik (Conconi, Kraftleistungstest), Trainingsplanung, Wettkampfsport, Prüferlizenz C (Prüfungsprogramm bis Schülergrad Stufe grün - inkl. Aufnahme in die offizielle Prüferliste)
  • PSDS Fullinstructor = Erweiterung der Lehrbefähigung (Vertiefung der Trainingslehre, Leistungsdiagnostik – Wiederholung + weitere Leistungsdiagnostische Werkzeuge – Laktatmessung, Cardioscan - ,Trainingsplanung, Wettkampfsport auf Profiniveau), Promoterarbeit inkl. Sportorganisatorischer und verwaltender Bereich (Vorbereitung und Durchführung von Besprechungen, Sitzungen, Sportveranstaltungen, Rechtliches, Steuerrechtliches und so weiter), Prüferlizenz B (Prüfungsprogramm bis Masterstudentgrad - inkl. Aufnahme in die offizielle Prüferliste), der Anwärter führt eine kompl. Basicinstructorausbildung unter Aufsicht durch, er bereitet vor, gestaltet diese und führt diese durch.
  • PSDS Masterinstructor = Moderation und Präsentation. Prüferlizenz A (Prüfungsprogramm bis Mastergrad - inkl. Aufnahme in die offizielle Prüferliste und Berufung in die A-Lizenzprüfungskommission)
  • MMA Instructor = Einführung in die Geschichte, Sportorganisatorischer und verwaltender Bereich (Rechtliches wie Jugendschutz, Aufsichtspflicht und so weiter.), Lehrbefähigung (Einführung in die Trainingslehre, Einführung in die Leistungsdiagnostik – Conconi, Kraftleistungstest, Trainingsplanung, Wettkampfsport), Technikprogramm
  • Grappling Instructor = Einführung in die Geschichte, Sportorganisatorischer und verwaltender Bereich (Rechtliches wie Jugendschutz, Aufsichtspflicht und so weiter.), Lehrbefähigung (Einführung in die Trainingslehre, Einführung in die Leistungsdiagnostik – Conconi, Kraftleistungstest, Trainingsplanung, Wettkampfsport), Technikprogramm
  • Kickboxing Instructor = Einführung in die Geschichte, Sportorganisatorischer und verwaltender Bereich (Rechtliches wie Jugendschutz, Aufsichtspflicht und so weiter.), Lehrbefähigung (Einführung in die Trainingslehre, Einführung in die Leistungsdiagnostik – Conconi, Kraftleistungstest, Trainingsplanung, Wettkampfsport), Technikprogramm
  • Jiu-Jitsu Instructor = Einführung in die Geschichte, Sportorganisatorischer und verwaltender Bereich (Rechtliches wie Jugendschutz, Aufsichtspflicht und so weiter.), Lehrbefähigung (Einführung in die Trainingslehre, Einführung in die Leistungsdiagnostik – Conconi, Kraftleistungstest - , Trainingsplanung, Wettkampfsport), Technikprogramm
  • Fitness Trainer = Einführung in die Geschichte, Sportorganisatorischer und verwaltender Bereich (Rechtliches wie Jugendschutz, Aufsichtspflicht und so weiter.), Lehrbefähigung (Einführung in die Trainingslehre, Einführung in die Leistungsdiagnostik – Conconi, Kraftleistungstest - , Trainingsplanung, Wettkampfsport)

Wichtig:

Die Sportler müssen vorher die Techniken schon beherrschen, während der Ausbildung wird das Ganze nur noch gefestigt. Wer die Techniken meint während der Ausbildung zu erlernen hat sich vertan. Die Logik spricht gegen ein solches Vorhaben, wie soll jemand innerhalb weniger Tage eine komplette technische Ausbildung erhalten können? Dies ist unmöglich und wir distanzieren uns von solchen Praktiken ausdrücklich.

Hier mal eine kleine, nicht vollständige Listung der Inhalte des Themas Trainingslehre:

  • Ziel, Aufgaben und Grundlagen
  • Hauptaufgaben des sportlichen Trainings
  • Faktoren der menschlichen Leistung
  • Energieliefernde Prozesse - Energiebereitstellungssysteme
  • Superkompensation
  • Trainingsmethoden
  • Belastung und Erholung – Übertraining
  • Formen der Kondition
  • Methodische Reihe
  • Erziehung des Sportlers zur Selbständigkeit
  • Aufbau einer TE
  • Grundsätze des Lehrens sportlicher Bewegungen (Biomechanische Grundlagen, Bereich der Bewegungslehre, Gesetzmäßigkeiten, Biomechanische Prinzipien)
  • Sport als Leistung (Kooperation und Konkurrenz, Kommunikation, Kreativität, Spiel)
  • Lehrverfahren sportlicher Bewegungen (Planung und Durchführung einer TE, Fehlerkorrektur, Bewegungsanalysen, Fehler erkennen und Klassifizieren, Korrekturmaßnahmen)
  • Sportpädagogisch-Psychologischer Bereich (Sport-Definition, Umfang und Inhalte, Grundsätze des Lehrens sportlicher Bewegungen, Lernen, Lernbehinderungen, Sportpsychologie erste Einführung, Motivation,  soziale Wechselbeziehungen)
  • Biologisch-Medizinischer Bereich (Belastbarkeit von Kindern, Jugendlichen und Älteren, Zivilisationskrankheiten, Prävention und Rehabilitation durch Sport, Sportverletzungen, Sportschäden und deren Verhütung)


Zulassungskriterien Ausbildung PSDS Basicinstructor (C-Trainer Lizenz)

  • Mitgliedschaft bei einem unserer Interessengemeinschaft angeschlossenen Verein / Abteilung / Studio.
  • Nachweisbare Mitgliedschaft von mindestens 5 Jahren
  • Eingangsalter 18 Jahre (Lizenz kann nicht vor dem 18ten Lebensjahr erteilt werden)
  • nachweislich Grüngurt PSDS (Ausnahmen nach Absprache) oder äquivalent in einer Kampfsport-, Kampfkunst- oder Selbstverteidigungsart (Bestätigung: Urkunde und ggf. Passeintrag)
Prüfung:
  • Die Prüfung findet an einem extra Termin statt.
  • Die Prüfung besteht aus einem Theorieteil, Praxisteil, einer Lehrprobe und einer Facharbeit.
Erste-Hilfe-Kurs:
  • Bewerber müssen mindestens 1 Woche vor der Prüfung einen Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs eingereicht haben.
  • Vorlage des erweiterten Polizeilichen Führungszeugnisses bis spätestens zur Prüfung
  • Erste-Hilfe-Kurs Umfang: 16 UE (8 Doppelstunden), max. 2 Jahre alt
Für alle Basicinstructoren (C-Trainer) besteht Fortbildungspflicht.

Die Lizenz muss alle vier Jahre verlängert werden.


Zulassungskriterien Ausbildung PSDS Juniorinstructor (C-Junior-Trainer Lizenz)

  • Mitgliedschaft bei einem unserer Interessengemeinschaft angeschlossenen Verein / Abteilung / Studio.
  • Nachweisbare Mitgliedschaft von mindestens 5 Jahren
  • Eingangsalter 14 Jahre (Lizenz kann nicht vor dem 18ten Lebensjahr erteilt werden)
  • nachweislich Grüngurt PSDS (Ausnahmen nach Absprache) oder äquivalent in einer Kampfsport-, Kampfkunst- oder Selbstverteidigungsart (Bestätigung: Urkunde und ggf. Passeintrag)
Prüfung
  • Die Prüfung findet an einem extra Termin statt.
  • Die Prüfung besteht aus einem Theorieteil, Praxisteil, einer Lehrprobe und einer Facharbeit.
Erste-Hilfe-Kurs:
  • Bewerber müssen mindestens 1 Woche vor der Prüfung einen Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs eingereicht haben.
  • Vorlage des erweiterten Polizeilichen Führungszeugnisses bis spätestens zur Prüfung
  • Erste-Hilfe-Kurs Umfang: 16 UE (8 Doppelstunden), max. 2 Jahre alt
Für alle Basicinstructoren (C-Trainer) besteht Fortbildungspflicht.

Die Lizenz muss alle vier Jahre verlängert werden.


Zulassungskriterien Ausbildung PSDS Fullinstructor (B-Trainer Lizenz)

  • Mitgliedschaft bei einem unserer Interessengemeinschaft angeschlossenen Verein / Abteilung / Studio.Nachweisbare Mitgliedschaft von mindestens 10 Jahren
  • Eingangsalter 25 Jahre (Lizenz kann nicht vor dem 25ten Lebensjahr erteilt werden)
  • Nachweislich Schwarzgurt (Masterstudent) PSDS
  • Besitz einer gültigen Lizenz als Basicinstructor (C-Trainer)
  • Gesamtnote 2,5 oder besser bei der Prüfung C-Trainer
  • Gute Beherrschung der Feinform aller Techniken
  • Nachweis einer mindestens 3-jährigen Tätigkeit als Basicinstructor (C-Trainer)
  • Besitz mindestens einer weiteren gültigen Instruktoren-/Trainerlizenz in einer anderen Kampfkunst-/Kampfsportart – dies ist nachzuweisen
Nachprüfung
  • Alle Bewerber, die die erforderliche Gesamtnote der Basicinstructor Prüfung nicht erreicht haben, haben die Möglichkeit den oder die entsprechenden Teile nachzuholen.
  • Ort: Bundesausbildungszentrum
  • Dauer: je nach Umfang bis zu einem Tag

Ausbildung:
Die Kenntnis der offiziellen PSDS-Ausbildungsunterlagen/Inhalte und der damit einhergehenden Voraussetzungen wird vorausgesetzt. Der Anwärter muß als selbständiger Referent die Ausbildungsinhalte vermitteln, die alle sportfachlichen, psychosozialen und organisatorischen Handlungsfelder eines Trainers betreffen.

Vorbesprechung:
Vor der Umsetzung erfolgt eine Vorbesprechung. Zu dieser muß der Anwärter seine selbst erarbeitete Konzeption mitbringen und vorstellen.

Nachbesprechungen:
Nach jedem Block finden Nachbesprechung statt. Hier muß der Anwärter durch den/die Prüfer ein entsprechendes Feedback bekommen. Desweiteren soll dem Anwärter die Möglichkeit geboten werden Fragen die ggf. auftauchen beantwortet zu bekommen.

Kosten:

  • Anfallende Kosten, die dem Anwärter z.B. durch das erstellen von Kopie entstehen, sind gegen Nachweis bis zu einer Höhe von 20 Euro zu erstatten.
  • Die Ausbildungsstätte hat für die nötigen Medien (Flipchart, Pinwand, Beamer, Overheadprojektor, Leinwand, Stifte) zu sorgen.

Prüfung:

Theorie:
Die Prüfung erfolgt während der Arbeit als Referent. Dazu gehört auch der Einsatz der Medien, sein persönliches Auftreten...

Praxis:

  • Die Technische Prüfung findet an einem extra Termin statt.
  • Die Prüfung der praktischen Kenntnisse erfolgt trotz allem auch schon während der Arbeit als Referent und die Beurteilung läuft in das Gesamtprüfungsergebniss mit ein. Da der Referent ja auch die Technikteile unterrichten muß bietet sich diese Vorgehensweise an.

Erste-Hilfe-Kurs:

  • Bewerber müssen mindestens 1 Woche vor der Prüfung einen Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs eingereicht haben.
  • Umfang: 16 UE (8 Doppelstunden), max. 2 Jahre alt

Für alle Fullinstructoren (B-Trainer) besteht Fortbildungspflicht.

Die Lizenz muss alle vier Jahre verlängert werden.

Der Anwärter ist im Besitz eines Nachweises Erste Hilfe Ausbildung (nicht der kleine/kann auch bei uns gemacht werden) der nicht älter als zwei Jahre ist

Er erfüllt alle Voraussetzungen um an einer der angebotenen Ausbildungen teilnehmen zu können


Zulassungskriterien Zusatzqualifikationen oder Ausbildung MMA/Grappling-, Kickboxing-, Jiu Jitsu-Instructor, Fitness Trainer

  • Mitgliedschaft bei einem unserer Interessengemeinschaft angeschlossenen Verein / Abteilung / Studio.
  • Eingangsalter 18 Jahre (Lizenz kann nicht vor dem 18ten Lebensjahr erteilt werden)
  • nachweislich Grüngurt im Kampfsport (Ausnahmen nach Absprache) oder äquivalent in einer Kampfsport-, Kampfkunst- oder Selbstverteidigungsart (Bestätigung: Urkunde und ggf. Passeintrag) bzw. entsprechende Kenntnisse im Bereich Fitness.

Prüfung

  • Die Prüfung findet an einem extra Termin statt.
  • Die Prüfung besteht aus einem Theorieteil, Praxisteil, einer Lehrprobe und einer Facharbeit.

Erste-Hilfe-Kurs:

  • Bewerber müssen mindestens 1 Woche vor der Prüfung einen Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs eingereicht haben.
  • Vorlage des erweiterten Polizeilichen Führungszeugnisses bis spätestens zur Prüfung
  • Erste Hilfe Kurs Umfang: 16 UE (8 Doppelstunden), max. 2 Jahre alt

Für alle Instructoren und Fitnesstrainer besteht Fortbildungspflicht.

Die Lizenz muss alle vier Jahre verlängert werden.


Seminarangebot

In- und externe Seminare/Lehrgänge/Workshops

  • Progressive Self Defence System
  • FMA (Filipino Martial Arts): u.a. Warriors Escrima, Lameco Eskrima, Doce Pares, Pekiti Tirsia Kali, Inosanto Kali, Modern Arnis, Rapid Arnis, Inayan Eskrima, Warriors Eskrima
  • Kickboxing
  • TMA (Thai Martial Arts): Muay Thai, Krabi Krabong, Muay Boran
  • JMA (Japanese Martial Arts): Ju-Jutsu, Katsukuma Ryu, Kempo, Jiu-Jitsu, Goshin Jitsu, Judo, Kyokushinkai, Aikijitsu, Taijutsu; Bujutsu, Kobudo
  • CMA (Chinese Martial Arts): Jun Fan Jeet Kune Do, Wu Shu, Tai Chi, Chi Gong
  • Upright- and Submissionfighting: z.B. MMA, Grappling, Brazilian Jiu Jitsu, Vale Tudo, Free Fighting
  • KMA (Korean Martial Arts): Hapkido, Taekwondo, Hapkisul, Taekyon
  • EMA (European Martial Arts): Boxing, Wrestling, Swordfighting
  • Security Fighting Systems: Krav Maga, Systema, Quick-Cuffing, Security, MES, ASP, Military Fighting Techniques

Zudem ist über unsere Kooperationspartner im In- und Ausland die Teilnahme an Spezialseminaren wie Schußwaffeneinsatz, Schießen mit scharfer Munition, Fallschirmsprung, Survivaltraining, Abwehr und Präventivmaßnahmen gegen Lauschangriffe und Wirtschaftspionage möglich.


Termine

Keine aktuellen Termine vorliegend!


Preisliste

Jahresgebühren

  • Sportpass 20 Euro (dem Antrag bitte zwei Passbilder beilegen)
  • Jahresgebühr 15 Euro
  • Keine Jahresgebühr für Schulen - Studios - Gruppen - Vereine - Abteilungen
  • Bearbeitungsgebühr je Vorgang 5 Euro (z.B. Bestellung) Porto - Verpackung je nach Gewicht (aktuelle Postgebühren zzgl. Material)

Unkostenbeitrag Prüfungen

  • Schülergradprüfung (u.a. Jiu Jitsu, Kickboxing, PSDS) inkl. Gürtel, Urkunde und Prüfer 20 Euro
  • Meistergradprüfung (u.a. Jiu Jitsu, Kickboxing, PSDS) inkl. Gürtel, Stickung, Urkunde und Prüfungsgremium 100 Euro

Unkostenbeitrag Trainerausbildung

  • Instructor Ausbildung pro Wochenende 100 Euro (bei rechtzeitiger Anmeldung)
  • Zusatzqualifikationen (u.a. MMA, Grappling, Jiu Jitsu) pro Wochenende 100 Euro (bei rechtzeitiger Anmeldung)
  • Prüfungen 100 Euro inkl. Urkunde, Prüfer und ggf. Stickabzeichen
  • Die Ausbildungsteile können auch als Tagesseminare abgehalten werden, wenn dies erforderlich ist. Tagesseminare Unkostenbeitrag 50 Euro


Weitere Informationen

Postanschrift

Warriors Martial Arts Team e.V. Geschäftsstelle
IG Progressive Self Defence System
Michael Kann
Sankt Sebastian Str. 3
91336 Heroldsbach

Tel.: (09190) 99 78 82
Mail: warriors@t-online.de
Internet: www.psds.de

Bankverbindung WMAT e.V.

Raiffeisenbank Heroldsbach e.G.
Konto: 23388
BIC: GENODEF1HOB
IBAN: DE13 7706 9052 0000 0233 88

Progressive Self Defence System Bundesausbildungszentrum
Hans-Böckler-Straße 9
91301 Forchheim